Wie ich lernte mit Salicylsäure-Intoleranz Samter-Trias zu leben

Leseprobe

Einen Sinn darin sehen, ohne daran zu zerbrechen


Einen Sinn in dem zu sehen, was uns geschieht, ganz gleich wie leidvoll es ist, hilft uns, es zu ertragen, ohne daran zu zerbrechen. Zu akzeptieren, wie unser Leben durch bestimmte Ereignisse geprägt wird, schützt unsere Seele davor, durch sie nachhaltigen Schaden zu nehmen. Und macht es möglich, trotzdem zufrieden und sogar glücklich zu sein. Was wir erfahren, steht in Einklang mit dem Bild, das wir uns von uns und der Welt gemacht haben und wir können es annehmen.

Für Menschen ohne religiösen Bezug zu Schicksalsfragen ist es schwieriger, diese Synchronizität zu erzeugen.

Wenn es weder Gott noch göttliche Kräfte gibt, wer ist dann für das verantwortlich, was uns zustößt? Woher kommt der Impuls?

Und warum geschieht es überhaupt? Ohne Glauben muss jeder selbst darauf eine Antwort finden. Genau so ging es mir auch.

Als ich meine Diagnose erhielt, war ich verzweifelt. Ein Leben ganz im Zeichen der Krankheit? Nicht mehr essen können, was ich will? Bis an mein Lebensende Medikamente nehmen, jeden Tag? Für mich war das unvorstellbar. Ich musste in meine Krankheit hineinwachsen.

Mich ihr zu stellen, war die schwierigste Aufgabe, die ich in meinem Leben zu bewältigen hatte, doch das Ringen mit ihr hielt für mich am Ende viel mehr bereit, als ich erwartet hatte. Nicht nur gelang es mir, meiner Krankheit einen Sinn zu verleihen, auf gewisse Weise verlieh auch die Krankheit meinem Leben eine neue Bedeutung, auch wenn es mich Jahrzehnte kostete, diese zu erkennen und vollständig anzunehmen.

Das vorliegende Buch ist das Resultat daraus. Es enthält in konzentrierter Form alle Erfahrungen und Erkenntnisse, die ich mir zu dem Themenbereich gesunde Ernährung, Vermeidung von Unverträglichkeiten und Allergien und dem speziellen Thema Samter-Trias angelesen und angeeignet habe.

Auch jenseits davon ist es ein Buch darüber, wie das Leben mit einer chronischen Krankheit gelingen kann, ohne diese als Verlust von Lebensqualität zu empfinden. Tatsächlich erlebe ich meine Erkrankung heute sogar als Bereicherung. Sie schützt mich davor, ungesunde Verhaltensweisen an den Tag zu legen.

Obwohl ich inzwischen ein gewisses Alter erreicht habe, habe ich keine der Krankheiten, die für mein Alter typisch sind, keine Diabetes, keine Gicht, keine Gelenkprobleme, keinen Bluthochdruck, keine Schlaflosigkeit, kein Übergewicht, keine weichen Knochen. Lebe ich nach meiner Krankheit, bin ich nicht nur beschwerdefrei, ich bin auch gesünder als der Durchschnitt, so paradox das ist.

Ohne meine Diagnose wäre ich niemals Heilpraktikerin geworden und hätte meine »Berufung« nicht gefunden. Ich hätte keinen Anlass gehabt, mich mit den Fragen nach »gesunder« Ernährung, also einer Ernährung, die nicht krank macht, sondern gesund erhält, nicht so eingehend beschäftigt, wie ich es in der Vergangenheit getan habe. Auch wären mir viele Erkenntnisse über mich selbst und meinen Lebensweg wohl verschlossen geblieben. Als Essenz dieser Beschäftigung ist eine Methode entstanden, mit der ich inzwischen nicht nur meine eigene Unverträglichkeit gut im Griff habe, sondern die sich auch dafür eignet, alle möglichen anderen Unverträglichkeiten und sogar Allergien zurückzudrängen ...

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