Bildband Luisenpark Mannheim

Leseprobe

Grüne Vitrinen

Ein wenig erinnert es an die Sammlervitrinen vergangener Jahrhunderte – das Gewächshaus mit seinen Anbauten. Unter dem schützenden Glas findet sich eine Vielzahl von Kostbarkeiten aus Fauna und Flora aus allen Kontinenten, die sich den staunenden Besucheraugen präsentieren.


Pflanzenschauhaus

Das Pflanzenschauhaus ist seit 1958 der Ersatz für das im Zweiten Weltkrieg zerstörte historische Palmenhaus. Es birgt die üppige Flora der Subtropen und Tropen. Mit mehr als 350 verschiedenen Pflanzenarten gestaltet sich ein Urwald im Kleinen, Abbild der heute so sehr bedrohten Urwälder, bevölkert von seltenen Tieren aus Afrika, Asien und Amerika.
Im geheimnisvollen Halbdunkel der Aquarien sind 350 verschiedene Fischarten versammelt und mehr als 50 verschiedene Reptilienarten haben in Terrarien das ihnen genehme Lebensumfeld gefunden.
Stachlige Gesellen zeigen sich im Kakteenhaus von ihrer attraktivsten Seite. Vor dem gewaltigen „Schwiegermuttersitz“ (echinocactus grusonii) hat schon mancher Besucher sinnend verweilt.


Baumfarnhaus

Kühl und feucht geht es zu im Baumfarnhaus. Das neueste Gebäude im Pflanzenschauhaus-Ensemble zeigt die mächtigen lebenden Fossilien in ihrer (beinahe) natürlichen Umgebung. Ursprünglich in den Regenwäldern Südamerikas, Südafrikas, Australiens, Neuseelands oder Malaysias beheimatet, haben die Baumfarne, die in ihrer Form irgendwie Palmen ähneln, hier im Herzen der Metropolregion Rhein-Neckar Wurzeln geschlagen, sehr zur Freude der Tausenden von Besuchern, die sie bewundern.
Das Baumfarnhaus wurde maßgeblich mit Spenden der Freunde des Luisenparks e.V. errichtet.


Schmetterlingshaus

Seit 1996 flattert und schwirrt es im Schmetterlingshaus. Die ganze Vielfalt bunter Falter im tropischen Ambiente lässt sich in allen Entwicklungsschritten vom Ei bis zum schlüpfenden Schmetterling beobachten. Tafeln und Schaukästen am Eingang des Hauses sorgen für umfassende Informationen rund um das Leben der prachtvollen Flatterwesen.


Teehaus

Mitten im 2001 angelegten chinesischen Garten liegt das größte original chinesische Teehaus Europas. An Ort und Stelle vom chinesischen Garten- und Landschaftsarchitekten Professor Li Zheng nach den Grundsätzen des Feng Shui, der chinesischen Wissenschaft von Wind und Wasser geplant, wurde diese Anlage im typischen südchinesischen Stil errichtet. Schlichte Naturmaterialien wie Naturstein, lackiertes Holz, Ziegeln und Fliesen gewährleisten höchstmögliche Authentizität.
Das Haus hat zwei Stockwerke, die häufig und gerne für Veranstaltungen und Teezeremonien genutzt werden,im Restaurant im Erdgeschoss und im beschaulichen Innenhof kann man unterschiedlichste chinesische Teesorten und kleine Leckereien genießen.

Der Garten der vielen Ansichten (chin. Duojingyuan) mit dem chinesischen Teehaus wurde in Zusammenarbeit mit Mannheims chinesischer Partnerstadt Zhenjiang, der Klaus-Tschira-Stiftung in Heidelberg und dem Ostasieninstitut der Stadt Ludwigshafen angelegt. Grundstock für den Bau war das Vermächtnis von Diplom-Kaufmann Georg Schmuck.
Bei der Anlage des Gartens kam es Professor Li Zheng besonders auf die Harmonie der sieben Dinge an: Erde, Himmel, Steine, Wasser, Gebäude, Wege und Pflanzen müssen sich im Einklang befinden, Vorhandenes ist mit einzubeziehen, sodass im Ergebnis die Natur einen künstlerische Vollendung erfährt.


Wasser im Park

Wasser ist ein prägendes Element im Park. Als Quelle, als Bachlauf, in Brunnen, im Weiher, auf den Wasserspielplätzen, als Wasserfall im chinesischen Garten – das belebende Nass ist in vielerlei Form vorhanden und Mensch, Tier und Pflanze von Nutzen.


Kutzer-Weiher

Die größte zusammenhängende Wasserfläche im Park ist der Kutzer-Weiher, benannt nach dem ehemaligen Mannheimer Oberbürgermeister Theodor Kutzer. In seiner Form bildet er auf 40.000 Quadratmeter einen verschwundenen Neckararm nach. Auf ihm gleiten die Markenzeichen des Luisenparks dahin, die gelbbedachten Gondolettas, die sich mittels Seilzug auf einem Rundkurs von 1840 m bewegen. An zwei „Haltestellen“ kann man aus- und zusteigen.
Allerlei Getier lebt im, auf und an den Ufern des Weihers. Riesige Karpfen schwimmen bettelnd neben den Kähnen dahin, immer in der Hoffnung auf einen Keks oder sonst etwas Essbares von oben. Ganze Entenfamilien und anderes Wildgeflügel bevölkern die Wasseroberfläche. Auf den großen Steinen sonnen sich Kormorane und Wasserschildkröten in den wärmenden Sonnenstrahlen.


Seebühne

„Der Hammer!“ sagt Bülent Ceylan. Er kommt viel `rum, aber nirgendwo sonst „headbangen sogar Enten und Fische mit“. Damit beschreibt der Star-Comedian das besondere Ambiente dieser Open Air-Bühne. Die schon zur Bundesgartenschau 1975 errichtete, wie ein Amphitheater am Ufer des Kutzer-Weiher gelegene Seebühne liegt mitten im Grünen. Rund 1000 Gäste können hier auf emporsteigenden, teilweise überdachten Zuschauerrängen und damit bei optimaler Sicht Klassik und Jazz, Musicals und Ballett genießen.


Seebühnenzauber

Seine Berufsbezeichnung: „Popforscher“ - denn so heißt die gleichnamige Band, deren Kopf und Sänger Peter Baltruschat ist. Vor fünf Jahren initiierte der stets vor Ideen sprühende Impresario den „Seebühnenzauber“. Der Stadtpark hat den musikalischen Leiter des Musikkabaretts „Schatzkistl“ und Chef vom Kulturnetz Mannheim/Rhein-Neckar damit beauftragt, weil der bestens vernetzte Künstler und Kulturunternehmer die großen Stars wie die regionalen Größen in den Luisenpark holen kann.

Bei der vor fünf Jahren ins Leben gerufenen Veranstaltungsreihe „Seebühnenzauber“ verzaubert die Natur das Publikum wie auch die auftretenden Künstler. Enten schnattern, manchmal steckt ein Karpfen seinen Kopf aus dem Wasser, Störche fliegen über die Köpfe des Publikums hinweg - eine einzigartige, traumhafte Kulisse für wunderschöne Abende. Viele Stars wie Milva, Juliette Greco, Johnny Logan, Dionne Warwick, Marla Glen sowie der französische Jazzpianist Jacques Loussier sind hier schon, begeistert von der einmalig-romantischen Atmosphäre, gerne aufgetreten und haben ihr Publikum verzaubert.


Baumhain

Wenn das Wetter mal nicht mitspielt, ist der Oktogon der Festhalle Baumhain der „Schirm“, der die Zuschauer auch bei Regen die Veranstaltung genießen lässt. Abgesehn von solchen Ausweichfunktionen ist der Baumhain ein beliebter Veranstaltungsort für Abibälle, Konzerte, Aufführungen – für Festlichkeiten aller Art – sommers wie winters, auch im privaten Rahmen.

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