Hommage an die -Plänkschder-

Buchvorstellung: Autor Ulrich Kobelke präsentiert -Die Plänkschder an unn für sich- mit Zeichnungen von Brono Rafflewski

24.09.12

Plankstadt. "Die Plänkschder an unn für sich" ist der Titel eines Anekdotenbändchen von Ulrich Kobelke, das er zusammen mit der Verlegerin Barbara Waldkirch am Wochenende den "Plänkschder" Bürgern im Gemeindezentrum vorstellte. Den Beginn der Buchpräsentation markierte am Klavier, mit Improvisationen über Musik von Anton Rubinstein und so ganz einfühlsam "fer sisch", Heinz Ochs, eine schillernde "Plänkschder" Figur, die in mehr als 80 Jahren in dieser Gemeinde auch nicht ganz ohne Anekdote blieb - nicht nur, weil er zusammen mit seinem Zwillingsbruder Hans bei einem vierhändigen Klavierkonzert mit der Sitzbank zusammengebrochen war.

Plaenkster_Vorstellung.jpgEs liefere einen Einblick in das Innenleben der Plankstadter Seele, brachte es Bürgermeister Jürgen Schmitt bei der Vorstellung des Buchs auf den Punkt, als er die zahlreichen Besucher im Saal begrüßte. Unter ihnen war auch der Landtagsabgeordnete Manfred Kern von Bündnis 90/Die Grünen, Landgerichtspräsident Werner Zöbeley, Dr. Lothar Gaa, ehemaliger Landtagspräsident und Bürgermeistervorgänger Wolfgang Huckele - alles Weggefährten, die in verschiedener Beziehung zum Autor des Bandes Ulrich Kobelke stehen.

"Eine Leidenschaft zu diesem absolut reizenden Büchlein hat mich hierher geführt, und ich hoffe, dass Sie es gerne aufnehmen", empfahl Barbara Waldkirch. Ulrich Kobelke sprach in seiner Einführung von einer kurpfälzischen Globalisierung, in der sich die Eigenarten der "Kurpälzer Schbrooch" in den verschiedenen Gemeinden immer mehr anglichen und daher ein Bändchen, in dem nur die Eigenarten der "Plänkschder Sprooch" festgehalten sind, durchaus sinnvoll sei. "Ich habe am Anfang des Buches versucht, ein wenig das Wesen der Kurpfälzers darzustellen, und ich denke, wir ,Plänkschder' können uns alle zum Teil darin wiederfinden", glaubte Kobelke. Manches sei deftig und direkt, solle jedoch niemals beleidigend sein, betonte er mit Nachdruck.

Karikaturen von Brono Rafflewski unterstreichen diese Deftigkeit und spiegeln bildhaft das wider, was die Anekdoten erzählen. Immer, wenn er eine neue Geschichte hatte, erklärt Gemeindearchivar Ulrich Kobelke, habe er innerhalb kürzester Zeit eine treffliche Karikatur vom ehemaligen Rektor Rafflewski vorliegen gehabt. Eine dieser "meisterlich getroffenen Darstellungen", so Kobelke, projizierte dieser an die Wand und lieferte dazu gleich die passende Geschichte. Eine Geschichte vom "Treppehauswissele" , einem Wasseruhrenableser, der schnellfüßig im Keller herumwieselte und vom Boxerhund "Basco" des Metzgermeisters nicht mehr aus dem Keller herausgelassen wurde.

An alle diejenigen, die an diesem Anekdoten-Bändchen mitgewirkt haben, richtete Kobelke am Schluss seiner Ausführungen ein Dankeschön.

Zum Schluss der offiziellen Vorstellung der Anekdotensammlung spielte Heinz Ochs "halbvierhändig" die "Petersburger Schlittenfahrt", jenes Stück eben, das als Sitzbankzusammenbruch in die Anekdoten Plankstadts einging.

Es war zwar geplant gewesen, die Schlittenfahrt diesmal auch vierhändig zu spielen, um die Qualität der Plankstadter Schreinerarbeiten darzustellen, doch Bruder Hans war nicht erschienen. So verließ Heinz Ochs die Petersburger nach wenigen Takten und jazzte improvisierend "Happy go lucky". So schloss die Vorstellung des Anekdoten-Bändchens ebenfalls mit einer kleinen Anekdote für künftige Generationen.

Einige der bisher in dem Kobelke-Bändchen niedergeschriebenen Anekdoten waren anschließend bei einem Imbissempfang im Foyer zu hören. Und die Reaktion der Zuhörer zeigte: Man erinnerte sich.

Bild: Der Zeichner Bruno Rafflewski, die Verlegerin Barbara Waldkirch und der Autor der Texte, Ulrich Kobelke, (v.l.) freuen sich, dass ihr Buch "Die Plänkschder an unn für sich" so gut gelungen ist.
© Lenhardt

Hier bitte den Originalbericht anschauen:

© Schwetzinger Zeitung, Montag, 24.09.2012



   

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