Auf Leben und Tod: Krimidinner mit Autor Manfred H. Krämer

LESUNG Spannende und lustige Ausschnitte aus Werken von Krämer

08.02.11

kraemer_Lesung_Bootshaus_2011-02-07.jpegEine gelungene Mischung aus spannender Unterhaltung und genüsslichem Essen servierte das Lokal Bootshaus in Verbindung mit dem Autor Manfred H. Krämer bei dem Krimidinner mit Buchausschnitten aus „Die Raben vom Mathaisemarkt“ und einem ersten Einblick in das demnächst erscheinende Buch „Spargelmord“. Blaulicht, Polizeisiegel und der Umriss eines Toten empfingen die Gäste im Lokal. Krämer, der ein gebürtiger Lampertheimer ist, lässt seine Kriminalromane immer in der näheren Umgebung spielen. Typisch ist für ihn, dass es immer ganz normale Menschen sind, die in Ausnahmesituationen geraten. So berichtete, er im Gespräch mit unserer Zeitung, dass es für ihn hochinteressant sei, sich in diese Menschen hineinzuversetzen und sich zu fragen, wie sie mit den Dingen umgehen, die ihnen vorgeworfen werden. „Wie lebt man mit solchen Vorwürfen, wenn sich alles gegen einen verschwört?“, fragt er sich dabei. Er selbst sieht sich zudem als reinen Unterhaltungsautor.

Und bestens unterhalten fühlen sich die Gäste der Lesung, wenn Krämer mit Schwung einen Einblick in die Bücher gibt, und kurz erklärt, was gerade passiert. Dazu kommen dialektische Einwürfe und im zweiten Teil des Abends Anmerkungen zu seinem Lampertheimer Wörterbuch im Anhang des Krimis „Spargelmord“. Auch im neuesten Roman, der diesmal in Lampertheim und dessen Spargelhäuschen angesiedelt ist, finden sich Bertha Solomon, genannt Solo, und Berthold Zahn, genannt Tarzan, wieder. Die beiden sind im Leben und bei der Arbeit ein Paar. Allerdings wird im „Spargelmord“ Tarzan selbst zum Opfer. Wer da als Mörder am Ende vor ihm steht, verrät Krämer allerdings nicht. Seine Chancen sind gering, als er um sein Leben läuft. Verfolgt wird er von einem Ungetüm von Traktor. Krämer berichtet zu diesem Roman zunächst von einem Mord im Jahr 1964, der zu Beginn des Buches stattfindet. Geheimnisse um die alten Spargelhäuschen, die Jahre später den Eigentümern nur noch im Weg sind - und unabsichtlich oder manchmal auch absichtlich - zusammenfallen, führen zu dramatischen Ereignissen. Mehr wird jedoch nicht vorweggenommen. Schließlich soll das Buch später noch gelesen werden. Lesungsabschnitte und Essen wechseln sich an diesem Abend ab. Selbst als sich im ersten Leseteil von „Die Raben vom Mathaisemarkt“ herausstellt, dass der vermeintliche Golfball in der rot-braunen Pfütze ein menschliches Auge ist, lassen sich die Gäste den Appetit nicht verderben.

Am Ende des Abends geht nochmals ein Dank von Krämer an seine neue Verlegerin Barbara Waldkirch vom Waldkirch Verlag in Mannheim und an den Betreiber der Gaststätte Bootshaus, Hartmut Kroh, der Krämer für die Lesung eingeladen hat. Für die Gäste war es ein unterhaltsamer Abend, bei dem es dem Autor durch seine Art gelang, die Zuhörer zu fesseln.

Foto: AfP Asel: Manfred H. Krämer sorgte mit seiner Lesung im Bootshaus für ein spannendes Krimidinner.

08.02.2011 - Lampertheimer Zeitung
Von Gabriele Gilbers

 

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